Im Oktober 1963 bin ich auf diese Welt gekommen.
Ich habe einen erwachsenen Sohn für den ich zutiefst dankbar bin.
Meine Suche nach alternativen Heilungsmöglichkeiten begann ca. 10 Monate
nach der Geburt unseres Sohnes. Er musste mit 6 Wochen operiert werden. Die Operation und der Heilungsprozess verliefen ohne Komplikationen. Was blieb
war der Schock und die Verletzungen auf der seelischen Ebene. 10 Monate lang
konnte er keine Nacht durchschlafen und es plagten ihn immer wieder Alpträume. Zudem wurde uns empfohlen ihm prophylaktisch Antibiotika zu geben, sobald die Gefahr einer bakteriellen Ansteckung bestand.
Nach der ersten homöopathischen Behandlung hat er durchgeschlafen. Mit der Unterstützung der Homöopathie entschieden wir uns, die prophylaktische
Einnahme von Antibiotika abzusetzen.
Ein paar Jahre später bin ich auf die Schüsslersalze gestossen. Die Einfachheit
der Anwendung hat mich begeistert. Und ich werde immer wieder überzeugt von
der Wirkungsweise dieser 12 «Wundersalze».
Je grösser und unabhängiger mein Sohn wurde, desto mehr Zeit hatte ich wieder für andere Sachen. Zuerst zog es
mich zurück in die Industrie und ich absolvierte mit der Unterstützung meines damaligen Partners die Ausbildung
zur Einkaufsfachfrau. Eine logische und sinnvolle Weiterbildung nach all den Jahren als Sachbearbeiterin im Einkauf, sagte ich mir und versuchte meine innere Sehnsucht nach einer neuen Aufgabe so zu besänftigen. Alles schien perfekt.
Doch dann kam die grosse «Krise». Im Beruf machte sich Unzufriedenheit bemerkbar, innerhalb von 5 Monaten verlor ich meine Eltern, meine Beziehung ging nach 21 Jahren aus heiterem Himmel auseinander.
Mein Sohn brauchte zu dieser, auch für ihn sehr schwierigen Zeit, einen Halt. Woher die Kraft nehmen? Wieso die Unzufriedenheit in meinem Beruf, den ich doch glaubte zu lieben? Wieso dieser ganze Zusammenbruch? Was hatte
ich übersehen? Eine Neuorientierung war angesagt!
Erneut machte ich mich auf die Suche. Diesmal nicht nach alternativen Heilungsmöglichkeiten, sondern nach etwas Ganzheitlichem, etwas das Körper, Geist und Seele miteinbezieht, einer neuen Lebensaufgabe.
Mein Herz führte mich zu den Farben. Vom Yoga her kenne ich die Lehre von den Chakren. Dass ich den Energiefluss der Chakren mit den Regenbogenfarben unterstützen kann, faszinierte mich von Anfang an. Durch die vielseitigen
Anwendungsmöglichkeiten der Farbtherapie eröffnen sich immer wieder neue Behandlungsmöglichkeiten. So entschloss ich mich zu dieser Ausbildung und habe es nicht bereut. Ich durfte viele bereichernde Erfahrungen
sammeln, unter anderem auch, dass der Verstand sehr stark sein kann, aber durchaus nicht immer recht hat. Nicht
alles was logisch scheint, muss auch so sein. Viel wichtiger ist es der inneren Stimme voller Vertrauen zu folgen.
Kraft und Lebensfreude sind zurückgekehrt. Mein Sohn hat sich zu einem wundervollen jungen Mann entwickelt.
Voller Vertrauen und Freude schaue ich meinen neuen Herausforderungen entgegen.
Mit herzlichen Schwingungen
Ihre Maria Cäcilia Möckli